


8733 Eschenbach
Rickenstrasse 23
Tel. 055 286 20 80
Fax 055 286 20 81
8737 Gommiswald
Rickenstrasse 29
Tel. 055 280 24 44
Fax 055 280 39 04
(Gesünder Wohnen)
Im Gegensatz zur Elektrizität haben Magnete keine Ladungen, sondern Polaritäten. Im Falle der Erde sind dies Nord- und Südpol. Das Kraftfeld eines Magneten bildet immer geschlossene Schleifen. Diese Schleifen können durch andere Magnete oder magnetische Materialien, etwa Eisen, abgelenkt werden. Sie werden jedoch nie unterbrochen. Das Erdmagnetfeld hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf alles Leben auf der Erde, auch auf den Menschen. Die Stärke des Magnetfeldes und seine Struktur hängen in wesentlichem Mass von der Entfernung zu den Polen ab. Es ist zum Beispiel bei uns stärker als am Äquator. Schon die alten Chinesen nutzten die schwachen Magnetfelder, die von Magnetitsteinen ausgehen. für medizinische Therapien an den Akupunkturpunkten der Körpermeridiane. Der Mensch reagiert also sehr empfindlich auf Magnetismus und daher auch auf alle Veränderungen und Störungen des natürlichen Erdmagnetfeldes. Dies gilt in verstärktem Masse, wenn die Beeinflussung über längere Zeit und im Schlaf stattfindet. Die Frage nach der optimalen Schlafrichtung lässt sich folgendermassen beantworten- Die Empfehlung, in Nord-Südrichtung zu schlafen, mit dem Kopf nach Norden, stammt aus der Zeit des Chinesischen Kaisers Yu und ist über 3000 Jahre alt. Untersuchungen aus jüngerer Zeit bestätigen den Sinn dieser Empfehlung. Voraussetzung ist allerdings ein gleichmässiges, ungestörtes Erdmagnetfeld. Achten Sie im Schlafbereich auf folgende Begebenheiten, durch die eine Veränderung des Erdmagnetfeldes bewirkt werden kann. - Da Eisen magnetisch ist, sollten Sie möglichst wenig Eisenteile an Ihrem Bett haben. Komplette Eisenbetten oder eiserne Bettroste sind deshalb nicht empfehlenswert. Federkernmatratzen enthalten Stahifedern und sind ebenfalls nicht empfehlenswert. Lautsprecherboxen, welche starke Magnete enthalten, sollten nicht in Bettnähe stehen. - Wenn Sie an der Trennwand zum Badezimmer schlafen, achten Sie darauf, dass die Badewanne, welche meistens aus Stahl gefertigt wird. nicht direkt dahinter steht. Es gibt zurzeit keine Möglichkeit, das natürliche Erdmagnetfeld auf künstlichem Weg nachzuahmen, auch wenn dies von Herstellern von Magnet-Betteinlagen behauptet wird. Die einzige Möglichkeit zur Verbesserung der Situation besteht darin, die Erdmagnetfeldverzerrungen an Ihrem Schlafplatz soweit als irgendwie möglich zu verhindern.
(Gesünder Wohnen)
Gehören Sie auch zu den Leuten, die ihre elektrischen Geräte mit Verlängerungskabeln an die nächste Steckdose angeschlossen haben? Da die Steckdosen fast nie am richtigen Ort sind, behelfen sich die meisten Menschen mit solchen Kabeln. Wussten Sie aber, dass jedes Kabel, das unter Spannung steht von einem elektrischen Feld umgeben ist und dies vor allem auch dann, wenn das daran angeschlossene Gerät nicht eingeschaltet ist? Wenn Sie dann das Gerät anstellen, d. h. sobald Strom fliesst. umgibt sich das Kabel mit einem elektromagnetischen Feld, dessen Grösse von der Menge des fliessenden Stromes abhängig ist d. h. je mehr Strom fliesst. um so grösser wird das Feld. Wenn nun z.B. Ihre Nachttischlampe mit einem Verlängerungskabel angeschlossen ist welches unter Ihrem Bett verläuft. befindet sich Ihr Körper, während die Lampe in Betrieb ist, im Einflussbereich eines Magnetfeldes, und wenn Sie die Lampe ausschalten. liegen Sie mitten in einem elektrischen Feld. Hinzu kommt noch, dass Ihre Lampe möglicherweise verkehrtherum eingesteckt ist. Dies kann nur bei Lampen mit zweipoligen Kabeln passieren. Das Gerät funktioniert genau gleich, egal auf weiche Seite der Stecker eingesteckt ist. Unterbricht der Schalter aber nulleiter- statt phasenseitig, geht die spannungsführende Phase durch die Lampe, wodurch Sie selbst in ausgeschaltetem Zustand von einem elektrischen Feld umgeben ist. Elektrische und elektromagnetische Felder können Ihre Gesundheit und Ihre Erholungsmöglichkeiten im Schlaf massiv beeinträchtigen und sollten wo immer möglich vermieden werden. Abhilfe schaffen können Sie hier vor allem, wenn Sie nur Verlängerungskabel verwenden, wo es unbedingt nötig ist und darauf achten, dass sie nicht unter dem Bett verlaufen. Lässt sich das nicht vermeiden, sollten Sie ein abgeschirmtes Kabel verwenden. Solche Kabel bieten guten Schutz vor elektrischen Feldern, Magnetfelder lassen sich allerdings praktisch nicht abschirmen. Dies ist aber in diesem Fall nicht weiter schlimm, da man davon ausgehen kann, dass Ihre Nachttischlampe während Sie schlafen die meiste Zeit abgestellt ist und folglich auch keine Magnetfelder auftreten. Ob Ihre Nachttischlampe richtig oder falsch eingesteckt ist, können Sie nur mit einem Ohm-Meter und einem Phasenprüfer oder, wenn Ihnen das zu umständlich ist, mit einem Messgerät für elektrische Felder feststellen.
(Gesünder Wohnen)
Möchten Sie gerne direkt unter einer Hochspannungsleitung leben? Wohl kaum, denn Sie wissen bestimmt, dass solche Leitungen und die damit verbundenen elektrischen und magnetischen Felder negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen haben können. Diese elektrischen und magnetischen Felder, die man auch Elektrosmog nennt sind messbar- Elektrosmog findet man überall dort, wo Strom fliesst und elektrische Spannung anliegt. So auch beim Radiowecker. Erstaunlich und erschreckend ist die Tatsache. dass bei diesem Gerät das magnetische Feld in unmittelbarer Nähe des Transformers, über den jeder netzabhängige Radiowecker verfügt, um ein Vielfaches höher ist als dasjenige unter einer Hochspannungsleitung. Da wir über kein Organ verfügen, welches elektrische und magnetische Felder wahrnehmen kann, spüren wir vorerst nichts und setzen unseren Kopfbereich Nacht für Nacht diesen Feldern aus. Über kurz oder lang kann sich aber der Einfluss des Elektrosmogs bei empfindlichen Menschen in Form von Schlafstörungen, Kopfschmerzen, ständiger Müdigkeit und anderen Beschwerden äussern. Mit einfachen Mitteln kann sich aber jede und jeder vor hausgemachtem Elektrosmog schützen. Dies ist besonders in der Nacht, wo sich Körper und Geist erholen sollen, wichtig. Beachten Sie folgende Tips: - Wenn Sie nicht unbedingt auf einen netzabhängigen Radiowecker angewiesen sind, stellen Sie um auf einen batteriebetriebenen oder, der Umwelt zuliebe, noch besser auf einen aufziehbaren Wecker ohne Radio. - Falls Sie sich nicht von Ihrem Radiowecker trennen können, stellen Sie ihn nicht direkt neben das Bett, und schon gar nicht neben den Kopfteil des Bettes. - Stecken Sie ihn an einer Dose ein, die möglichst weit vom Bett entfernt ist. Mit diesen einfachen Massnahmen kann die individuelle Elektrosmogbelastung erheblich reduziert und allfällige daraus folgende Befindlichkeitsstörungen vermieden werden.
(Gesünder Wohnen)
Während des Schlafes sind wir Menschen sehr empfindlich auf Störungen durch elektrische und magnetische Wechselfelder. Elektrische Felder entstehen überall dort, wo elektrische Spannung anliegt, auch wenn kein Gerät eingeschaltet oder angeschlossen ist. Magnetische Felder entstehen überall, wo Strom fliesst bzw. Verbraucher ans Netz angeschlossen sind. Eine gute Lösung, um völlig frei von elektrischen und magnetischen Wechselfeldern zu schlafen, ist der Einbau eines Netzfreischalters. Solche Schaltautomaten werden im Sicherungskasten untergebracht. Sie unterbrechen Stromkreise, in denen kein Strom mehr verbraucht wird. Das bedeutet, wenn Sie die letzte Lampe bzw. den letzten Verbraucher ausgeschaltet haben, unterbricht der Netzfreischalter im Sicherungskasten den Stromkreis. Allerdings bleibt eine Gleichstrom-Kontrollspannung von etwa 2 Volt in den unterbrochenen Leitungen anliegen. Nach heutigen Erkenntnissen kommt es durch diese geringe Gleichspannung nicht zu krankmachenden Wirkungen. Wenn Sie dann zum Beispiel den Schalter einer Lampe betätigen, schaltet das Relais im Netzfreischalter automatisch wieder auf 220/230 Volt Wechselspannung, und Ihre Lampe leuchtet mit einer Verzögerung von ca. 1/2 Sekunde. Eine Bedingung, damit der Netzfreischalter in Aktion treten kann, muss allerdings erfüllt sein: Sie dürfen keine permanenten Verbraucher wie zum Beispiel Radiowecker, Fernsehgeräte, Ladestationen von Funktelefonen usw. allgeschlossen haben. Um zu überprüfen, ob spannungsfrei geschaltet wurde, wird eine spezielle Kontrolllampe mit minimalem Verbrauch, der unter der Schaltschwelle des Netzfreischalters liegt, in eine freie Steckdose im Schlafzimmer gesteckt. Wenn die normale Wechselspannung anliegt, glimmt die Lampe, wenn netzfrei geschaltet wurde, das heisst wenn der letzte Verbraucher ausgeschaltet ist, erlischt sie ebenfalls.
(Gesünder Wohnen)
Ein häufiges Problem, vor allem in älteren Liegenschaften auftretend sind Fehler oder Leckströme, die durch schadhafte Leitungen oder Anschlüsse verursacht werden. Geringe Ströme fliessen dann von der Störstelle zur Erde hin ab. Oft geschieht dies aber, das ausgezeichnet leitende Wasserleitungsnetz im Gebäude oder aber auch über tragende Metallteile wie Profilstahlträger in Wänden und Decken. Dadurch können elektrische und magnetische Wechselfelder im ganzen Haus entstehen, auch an Stellen, wo man es nie vermuten würde. Elektrische und elektromagnetische Wechselfelder können, wie schon früher erwähnt, Ihre Gesundheit und Ihre Erholungsmöglichkeiten vor allem im Schlaf, aber auch tagsüber bei der Arbeit, massiv beeinträchtigen und sollten wo; immer möglich vermieden werden. Abhilfe schafft in diesem Fall ein Fehlerstromschutzschalter, FI-Schalter genannt. Dieses Gerät unterbricht im Sicherungskasten sofort den entsprechenden Stromkreis, wenn ein Fehlerstrom auftritt. Unter anderem verlangt die Norm DIN 4125 zurzeit FI-Schalter als zusätzliche Schutzmassnahme bei Neubauten und Sanierungen von Räumen mit Bade- und Duscheinrichtungen. Dort allerdings aus einem anderen Grund: Wenn Sie mit dem Haarfön in die Badewanne, fallen, tritt nämlich auch ein Fehlerstrom auf. Durch den sofortigen Unterbruch des Stromkreises kann Ihr Leben gerettet werden. Ein FI-Schalter schützt Sie also nicht nur vor der Entstehung und Ausbreitung von durch Leckströmen entstandenen elektrischen und magnetischen Wechselfeldern, sondern sichert Sie gleichzeitig im täglichen Leben gegen Elektrizität ab. Sie können FI-Schalter für das ganze Haus bzw. die ganze Wohnung oder aber nur für bestimmte Bereiche einbauen lassen. Die Schaltgrenze wird ebenfalls durch obige Norm geregelt Sie liegt zwischen 10 und 300 Milliampère, je nach Schutzanforderung. Probleme mit der Schaltgrenze gibt es gelegentlich beim Anlaufen starker Elektromotoren wie z. B. Kettensägen oder Standschleifmaschinen. Wenden Sie sich in diesem Fall an den Verkäufer oder Hersteller des Gerätes.